SARONISCHER GOLF
Der Saronische Golf ist Teil der Ägäis. Er wird durch den Isthmus von Korinth vom Golf von Korinth getrennt. Zum Saronischen Golf zählen die Inseln Salamis, Ägina, Angistri Poros die Inselgruppe Diapories sowie die Halbinsel Mezhana. Dem Saronischen Golf vorgelagert, im Übergangsbereich zum Argolischen Golf liegen ferner die Inseln Hydra und Dokos. Der Name beruht auf dem mythischen König Saron, der nach der Legende bei Psifta (östlicher Peloponnes) eine Hirschkuh bis ins Meer verfolgte und ertrank. In der Nähe des brakischen Sees befand sich sein Heiligtum. Der Saronische Golf und die an ihn grenzenden Regionen sind die Wiege der europäischen Kultur. Hier befanden sich die ersten vorgeschichtlichen Heiligtümer und Großstädte (Athen, Ägina und andere). Geologisch ist der Saronische Golf interessant, weil er der nordwestlichste Ausläufer des Kykladenbogens mit seinen bis heute aktiven Vulkanen ist. Im Bereich des Saronischen Golfs liegen die Vulkangebiete von Krommyonia (Isthmus von Korinth), Ägina, Methana und Poros.
Im Saronischen Golf sind die Winde im Sommer meist milder als in der offenen Ägäis, geprägt vom abgeschwächten Meltemi (Nordwind 4-5 Bft) im Norden und thermischen Süd- bis Südostwinden (2-4 Bft) in den südlichen Buchten, die abends einschlafen




